

16.09.25 –
Bei der gestrigen Kommunalwahl im Rheinisch-Bergischen Kreis haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 16,85 Prozent der Stimmen errungen und werden künftig mit 12 Mandaten im 72-köpfigen Kreistag vertreten sein. Im Vergleich zur Kommunalwahl vor fünf Jahren bedeutet dies einen Rückgang von 7,57 Prozentpunkten. Der Landratskandidat Dr. Jörg Wagner erreichte 17,44 Prozent der Stimmen und verpasste mit knapp zwei Prozentpunkten Abstand zum SPD-Kandidaten den Einzug in die Stichwahl. Erfreulich ist die für eine Kommunalwahl vergleichsweise hohe Wahlbeteiligung von 61,9 Prozent.
Die grüne Spitzenkandidatin für den Kreistag, Ursula Ehren, kommentiert das Wahlergebnis: „Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Unsere 12 Sitze im Kreistag werden wir nutzen, um konsequent für Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und soziale Gerechtigkeit in unserer Region einzutreten. Der Verlust von Stimmenanteilen zeigt uns, dass wir noch intensiver mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen müssen, um unsere Positionen und Lösungsansätze verständlicher zu vermitteln.“
Dr. Jörg Wagner äußerte sich zu seinem Ergebnis bei der Landratswahl: „Auch, wenn es für die Stichwahl nicht gereicht hat, bin ich dankbar für die Unterstützung, die ich erfahren habe. Ich werde mich weiterhin mit voller Kraft für die Belange unseres Kreises einsetzen. Der Klimaschutz, die Verkehrswende und die sozial-ökologische Transformation unseres Kreises bleiben unsere zentralen Anliegen.“
Mit Sorge betrachten die Grünen das Abschneiden der AfD, die mit rund 12 Prozent in den Kreistag einzieht. „Dieses Ergebnis ist besorgniserregend und unterstreicht die Notwendigkeit, demokratische Werte entschlossen zu verteidigen und populistischen Strömungen mit sachlicher Politik zu begegnen“, so Ursula Ehren.
Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitgliedern und Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für ihren unermüdlichen Einsatz während des Wahlkampfes. „Das Engagement aller Beteiligten war beeindruckend. Nun gilt es, die Ergebnisse zu analysieren und gestärkt in die kommende Wahlperiode zu starten“, erklärt Stella Laufenberg, Co-Sprecherin des Kreisverbandes der Grünen im Rheinisch-Bergischen Kreis.
Die Grünen gehen davon aus, demnächst ein Gesprächsangebot von der CDU im RBK zu erhalten, um auszuloten, wo Schnittmengen für die Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit im Kreistag bestehen. „Wir stehen bereit und möchten uns weiter für die Themen Mobilität, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit und einen zukunftsfähigen Rheinisch-Bergischen Kreis einsetzen“, so Stella Laufenberg.
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