


22.06.16 –
Die grünen MdLs Jutta Velte und Matthi Bolte unterstützen die Freifunk-Initiative in der Bergisch Gladbacher Innenstadt
Die grünen NRW-Landtagsabgeordneten Jutta Velte und Matthi Bolte setzen sich für einen weiteren Ausbau des Freifunk-Netzes für freies WLAN in Bergisch Gladbach ein. Bereits vor einem Jahr spendete Velte symbolisch einen Freifunk-Router für die neu eröffnete Mobilstation. Jetzt war sie gemeinsam mit Bolte in der Kreisstadt unterwegs, um sich von der Funktionalität des gewachsenen Netzes zu überzeugen.
Stationen der beiden grünen Politiker waren die Fahrradstation, die Rhein-Berg-Galerie und die Flüchtlingsunterkünfte an der Jakobstraße. Begleitet wurden sie Doris Rehme (Sprecherin Vorstand Grüne Rhein-Berg), Carola Eichbaum (Vorstand Grüne Rhein-Berg), Eva Gerhardus (Sprecherin Vorstand Grüne Bergisch Gladbach), Werner Hager (Vorstand Grüne Rhein-Berg) und Maik Außendorf (Grüne Stadtratsfraktion Bergisch Gladbach). Frank Dietz vom Verein Freifunk im Rheinland erläuterte die technischen und rechtlichen Aspekte, die beim Freifunk zu beachten sind.
In Gesprächen mit der Centermanagerin der Rhein-Berg-Galerie, Bettina Wisniewski, dem Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes im Rheinisch-Bergischen Kreis, Reinold Feistl und Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft erfragten die Landtagsabgeordnete die Verfügbarkeit und Signalstärke des freien WLAN. Das wird an diesen Standorten kostenlos über das Freifunknetz zur Verfügung gestellt, das von einem dezentral organisierten Verein betrieben wird. Die Mitglieder installieren selbst Router, geben diese zur Nutzung durch Fremde frei, um das Netz möglichst flächendeckend anbieten zu können. Der Vorteil für die Mitglieder: Der Verein und damit seine Mitglieder haften als öffentlicher Provider nicht für etwaige Rechtsverletzungen durch Endnutzer, technisch ist das Netzt auf dem letzten Stand.
Das bestätigt auch Walter Beckmanns, Geschäftsführer der Eko GmbH, die in der Rhein-Berg-Galerie für das Facility-Management verantwortlich ist: „Das Netz ist absolut stabil, funktioniert sehr gut“, sagt er zu der Freifunk-Technik, die die Kunden des Einkaufscenters mit freiem WLAN versorgen. „Der Kunde sieht freies WLAN mittlerweile als selbstverständliches Angebot, für uns ist das ein Service, der vor allem im Gastronomiebereich sehr stark genutzt wird“, sagt Center-Managerin Bettina Wisniewski. In Spitzenzeiten nutzen hier 400 Kunden gleichzeitig das Freifunknetz, um mit Handy, Tablet oder Notebook online zu gehen. Matthi Bolte: „Wir Grüne sind Teil der Freifunk-Bewegung. Denn Freifunk ist eine zivilgesellschaftliche Initiative, die digitale Teilhabe für alle Bürgerinnen und Bürger ermöglicht. Deshalb unterstützen wir den Ausbau des Netzes.“ Die Grünen in Bergisch Gladbach sind derzeit in Gesprächen mit den Bergisch Gladbacher Interessengemeinschaft, um den Ausbau des Netzes in der Innenstadt voranzutreiben. Vorbild ist hier Bensberg, das durch die IG-Mitglieder eine nahezu flächendeckende Netzabdeckung im Zentrum erreicht hat.
Besondere Bedeutung kommt dem freien WLAN-Netz in den Flüchtlingsunterkünften zu: „Das Handy ist oftmals für die Flüchtlinge die einzige Verbindung nach Hause, zu ihren Familien“, sagt DRK-Geschäftsführer Feistl. Und Abdel-Rahman Ibdah, städtischer Sozialarbeiter in der Unterkunft an der Jakobstraße, ergänzt: „Viele lernen auch Deutsch über Youtube.“ Das DRK hat in seiner an die Unterkunft angrenzenden Kreisgeschäftsstelle Freifunk-Router installiert, um die Bewohner mit WLAN zu versorgen.
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