

12.06.26 –
Die GRÜNEN im Rheinisch-Bergischen Kreis freuen sich sehr über die Umbenennung der Förderschule in Refrath in „Margot-Friedländer-Schule“. Besonders wertvoll ist, dass dieser neue Name in einem demokratischen Prozess gefunden wurde, bei dem Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern gemeinsam Vorschläge ausgearbeitet haben, um den etwas sperrigen Namen „Förderschule Verbund Mitte des Rheinisch-Bergischen Kreises mit den Förderschwerpunkten Lernen, Emotionale und soziale Entwicklung sowie Sprache“ abzulösen.
Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer ist mit ihrem Lebensweg ein beeindruckendes Vorbild für Mut, Toleranz, Menschlichkeit und die Ablehnung jeglicher Art von Rassismus und Antisemitismus – Werte, die auch die Förderschule Refrath ihren Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg geben möchte.
Mit dieser Haltung ist die Margot-Friedländer-Schule für uns ein Beispiel dafür, wie wichtig Förderschulen für eine inklusive und demokratische Gesellschaft sind: Wir stehen hinter einer Bildung, die individuell auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingeht und ihnen einen geschützten Raum bietet, in dem sie ihre Stärken entfalten können.
Die Schülerinnen und Schüler an einer Förderschule gelten oft als Außenseiter der Gesellschaft. Und so ist die Namenswahl auch ein selbstbewusstes Zeichen der Schulgemeinschaft, gesellschaftlichen Benachteiligungen mit Stärke, Resilienz und Selbstvertrauen zu begegnen.
Wir wünschen der gesamten Schulgemeinschaft einen erfolgreichen Start unter dem neuen Namen!
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