

08.09.25 –
Rösrath, 01.09.2025 – Am Samstag, dem 01.09.2025 fand in Rösrath-Vernauen eine gut besuchte Informationsveranstaltung zum Thema Hochwasserschutz statt. Die von den GRÜNEN Rösrath organisierte Veranstaltung zog rund 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, darunter zahlreiche von der Flutkatastrophe im Juli 2021 Betroffene, Vertreterinnen und Vertreter der Initiative Lebenswertes Sülztal sowie der Bürgermeisterkandidat des ZLR und der Grünen, Giselher Dick, und der ehemalige CDU-Bürgermeister Marcus Mombauer.
Die Landtagsabgeordnete Astrid Vogelheim informierte die Anwesenden über die Erkenntnisse und Empfehlungen des überparteilichen Untersuchungsausschusses zur Flutkatastrophe. Dr. Jörg Wagner, Landratskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Rheinisch-Bergischen Kreis, ergänzte den Vortrag mit praktischen Hinweisen.
"Von der Flutkatastrophe Mitte Juli 2021 war mein Haus massiv betroffen; deshalb war es gut, dass auf dieser Veranstaltung der Grünen in Rösrath wir damals Betroffenen von unserer Landtagsabgeordneten Astrid Vogelheim über die Lehren und die Verbesserungsvorschläge informiert wurden, die der überparteiliche Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe herausgearbeitet hat", so Dr. Wagner.
Im Rahmen der Veranstaltung, die von Andrea Lamberti, Spitzenkandidatin der GRÜNEN Rösrath, moderiert wurde, berichteten Betroffene von ihren erschütternden Erfahrungen während der Flutkatastrophe. In Gesprächen am Rande der Veranstaltung schilderten sie, wie sie in Unkenntnis der Gefahren in überflutete Keller gegangen waren und dort in lebensbedrohliche Situationen gerieten.
Dr. Wagner betonte die Fortschritte beim Katastrophenschutz: "Mir scheint, dass die wichtigsten Lehren in Bezug auf das damals versagende staatliche Krisenmanagement und die Abläufe im Falle einer Flutkatastrophe gezogen wurden. Es gibt eine Starkregen-Warn-APP, eine Hochwasser-App und auf der Homepage der Stadt Rösrath viele praktische Hinweise, wie sich Bürgerinnen und Bürger ganz konkret im Falle einer Überschwemmung ihres Hauses verhalten sollen."
Besonders eindringlich warnte er vor den Gefahren in überfluteten Kellern: "Wichtig ist, das Haus nicht zu verlassen, sondern auf Hilfe zu warten und auf gar keinen Fall versuchen, im überfluteten Keller noch vermeintliche wichtige Dinge zu retten. Hier droht Lebensgefahr durch Stromschlag oder Zufallen der Türe, die sich schon bei 20 cm Wasserhöhe nicht mehr öffnen lässt."
Der Landratskandidat gab der Initiative Lebenswertes Sülztal zudem rechtliche Hinweise zur Informationsbeschaffung nach dem Umweltinformationsgesetz und zur Einreichung von Petitionen beim Landtag.
Die Veranstaltung zeichnete sich durch einen konstruktiven Dialog auf Augenhöhe aus, bei dem auch fachkundige Bürgerinnen und Bürger ihre Expertise zum Wasserrecht einbringen konnten.
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