

21.07.24 –
Wie können wir den Tod von jährlich über 2.000 Menschen in Deutschland verhindern?
Letztes Jahr sind in Deutschland mindestens 2.227 Menschen durch den Konsum von illegalisierten Drogen gestorben. Dabei könnte die Dunkelziffer laut dem Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Burkhard Blienert, noch deutlich höher liegen, da nicht alle Toten auf Spuren von Drogen im Körper untersucht werden.
Wir GRÜNE setzen uns für eine humane Drogenpolitik ein, die die Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dabei ist das sogenannte Drugchecking ein wichtiges Werkzeug. In Einrichtungen, die Drugchecking anbieten können Konsument*innen die Substanzen auf ihre Reinheit und Dosierung überprüfen lassen, um lebensgefährliche Überdosierungen und Vergiftungen durch Streckmittel zu vermeiden.
Zusätzlich können Drogenkonsumräume dabei helfen Todesfälle durch Drogenkonsum zu vermeiden. Hier können Menschen unter hygienischen Bedingungen und unter ärztlicher Aufsicht Drogen konsumieren. So kann Überdosierungen vorgebeugt und im Notfall entgegengewirkt werden sowie die Verbreitung von Krankheiten wie HIV und Hepatitis durch unhygienische Konsumpraktiken eingedämmt werden.
In unserem Kreis wird bisher leider weder Drugchecking angeboten, noch steht ein Drogenkonsumraum zur Verfügung. Nachdem wir GRÜNE auf Bundesebene das Verbot der Drogenhilfe in Konsumräumen abgeschafft und Drugchecking bundesweit rechtssicher ermöglicht haben wollen wir uns nun auch auf lokaler Ebene für eine optimale Unterstützungsinfrastruktur einsetzen.
„Mit einer Normalisierung oder einer Entkriminalisierung des Drogenkonsums hat das gar nichts zu tun“, sagt auch der Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Denn diese Angebote richten sich gezielt an Menschen mit einer Suchterkrankung und sollen dabei helfen das Sterberisiko von Betroffenen zu senken und ihnen durch Beratung auch Auswege aus dieser Situation zu zeigen. Uns geht es darum den Schaden dort zu minimieren, wo die Prävention nicht mehr greifen kann – Prävention bleibt für uns dennoch das wichtigste Werkzeug für eine gute Drogenpolitik. Durch den Abbau von Stigmata und Vorurteilen tragen Drugchecking und Drogenkonsumräume aber auch selbst zu einer verbesserten Prävention bei.
Kleine Randnotiz: In Deutschland sterben jährlich mehr als 50.000 Menschen an den direkten Folgen von Alkoholkonsum. Krankheiten und Todesfälle im Zusammenhang mit Alkohol verursachen dabei jährliche Kosten von 57 Milliarden Euro für Staat und Wirtschaft. Auch hier arbeiten wir intensiv an Lösungsansätzen um die Situation zu verbessern.
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